{"id":2220,"date":"2011-01-22T19:57:51","date_gmt":"2011-01-22T18:57:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.raffael-fischer.ch\/?p=779"},"modified":"2011-02-03T18:07:43","modified_gmt":"2011-02-03T17:07:43","slug":"gruene-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/2011\/01\/22\/gruene-wirtschaft\/","title":{"rendered":"Gr&#252;ne Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.raffael-fischer.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/dvgps.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.raffael-fischer.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/dvgps2-300x205.jpg\" alt=\"Gr&#252;ne Delegiertenversammlung beschliesst Initiative (22.1.11)\" title=\"Gr&#252;ne Delegiertenversammlung beschliesst Initiative (22.1.11)\" width=\"300\" height=\"205\" class=\"alignleft size-medium wp-image-780\" \/><\/a>Die <span style=\"color:green;\"><strong>Gr&#252;nen<\/strong><\/span> der Schweiz trafen sich heute zu ihrer Delegiertenversammlung in Winterthur. Mit grossem Mehr beschlossen sie die Lancierung einer Initiative f&#252;r eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft. Die &#8220;Gr&#252;ne Wirtschafts&#8221;-Initiative verlangt in einem Verfassungsartikel, dass Bund und Kantone anstelle der heutigen Verschwendungs&#246;konomie eine nachhaltige und ressourcenschonende Wirtschaft mit geschlossenen Stoffkreisl&#228;ufen anstreben (Recycling oder wiederverwendbare Materialien). Pr&#228;zisiert wird das Ziel in den &#220;bergangsbestimmungen mit dem von Mathis Wackernagel und William E. Rees entwickelten Konzept des &#246;kologischen Fussabdrucks. Bis ins Jahr 2050 soll der Footprint der Schweiz hochgerechnet auf eine Erde reduziert werden. Das macht Sinn, denn wir haben ja nur diesen einen Planeten, unser Raumschiff Erde. (Heute liegt er bei drei. W&#252;rden alle Menschen mit den Ressourcen der Erde gleich umgehen wie wir Schweizer, br&#228;uchte es also drei Erden!)<\/p>\n<p>Bez&#252;glich der Mittel zur Erreichung des ambitionierten Ziels ist die Initiative nicht allzu strikt formuliert. Es werden verschiedene M&#246;glichkeiten genannt, die man anwenden k&#246;nnte. Die Wahl obliegt dann dem Parlament, verschiedene Massnahmen k&#246;nnen auch kombiniert werden. Die Vision ist festgelegt, das Ziel ist gesteckt. Viele Wege f&#252;hren hinauf zum Eiger, wie Bastien Girod es heute in einem Bild formulierte. Wichtig ist aber, dass der Weg &#252;berhaupt in Angriff genommen wird. Es gibt ja nicht nur jene, die andere Wege verfolgen &#8211; wie etwa der Bund mit seinen diversen Programmen -, sondern viele, die den Eiger gar nicht besteigen wollen, die einen Umbau zu einer nachhaltigen Wirtschaft noch nicht als ein Muss begriffen haben. Es gibt noch viel &#220;berzeugungsarbeit zu leisten. Im Rahmen des Unterschriftensammelns werden die <span style=\"color:green;\"><strong>Gr&#252;nen<\/strong><\/span> noch viel Gelegenheit haben, ihre vision&#228;ren Ideen zu erkl&#228;ren. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt. <\/p>\n<p>Medienhinweise: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/Gruene-wollen-die-Wirtschaft-umkrempeln\/story\/19743058\" >Newsnetz von Tages-Anzeiger<\/a>.<br \/>\nDer sda-Bericht (z.B. auf der Website der <a href=\"http:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/nachrichten\/politik\/schweiz\/art331,72337\" >Neuen Luzerner Zeitung<\/a>) fokussiert auf einen anderen Aspekt der DV, der sp&#228;ter auf dem Programm stand. Am Vormittag war der Korrespondent wohl noch nicht vor Ort; die neue Initiative hat er offensichtlich verschlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr&#252;nen der Schweiz trafen sich heute zu ihrer Delegiertenversammlung in Winterthur. 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