{"id":4275,"date":"2014-11-07T14:20:20","date_gmt":"2014-11-07T13:20:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.michael-toengi.ch\/?p=1563"},"modified":"2014-11-07T14:20:20","modified_gmt":"2014-11-07T13:20:20","slug":"oev-blutet-mehr-als-kommuniziert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/2014\/11\/07\/oev-blutet-mehr-als-kommuniziert\/","title":{"rendered":"&#214;V blutet mehr als kommuniziert"},"content":{"rendered":"<p>Ende Oktober teilte der Verbundrat des Luzerner Verkehrsverbunds mit, wie er die Sparmassnahmen des Kantons umsetzen will. Es war ein klares Ziel, mit m&#246;glichst wenig Abbau &#252;ber die Runden zu kommen. Mehrere Massnahmen f&#252;r Verbesserungen werden nach hinten geschoben, in Randzeiten wird auf mehreren Linien der Takt ausged&#252;nnt und es werden Reserven aufgebraucht. Alles nicht so schlimm? Mitnichten.<\/p>\n<p>Es lohnt sich ein genauerer Blick in die kantonale Finanzplanung und in das Verzichtsprogramm des Verkehrsverbundes. Im Verzichtsprogramm sind einige zentrale Massnahmen zur &#246;V-F&#246;rderung in Stadt und Agglomeration Luzern um ein bis drei Jahre nach hinten geschoben, so die Verl&#228;ngerung Linie 1 nach Ebikon oder die Bushubs Sprengi, Horw, Mattenhof, Rothenburg und Ebikon. Alles Kernelemente des Agglomobil due Projekts, das Grundlage des &#246;V-Berichts des Kantons waren. Ebenfalls werden Verbesserungen auf der Strecke Luzernerhof &#8211; Bahnhof &#8211; Pilatusplatz verschoben. Wer nun den Finanzplan zur Hand nimmt, findet dort mehrere Projekte nicht mehr im gleichen Jahr wie im Verzichtsprogramm abgebildet.\u00a0 So soll der Bushub Horw gem&#228;ss Verzichtsprogramm 2018 erstellt werden, im Finanzplan ist er aber unter 2019 und Folgejahre aufgef&#252;hrt. Die Optimierung Luzernerhof &#8211; Pilatusplatz sollte gem&#228;ss Verzichtsprogramm 2017 \/ 2018 realisiert werden, im Finanzplan ist aber der Hauptteil der Gelder erst 2019 und Folgejahre eingestellt.<\/p>\n<p>Einige wenige Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten zwischen zwei Papieren w&#252;rden ja noch gehen. Aber: Gem&#228;ss Finanzplan bestehen zus&#228;tzlich hohe &#220;berh&#228;nge zwischen den dargestellten Projekten und den Finanzen. Will heissen, selbst das, was im Finanzplan drin steht, kann nicht finanziert werden. Von den budgetierten 28 Millionen Franken in den Jahren 2017 und 2018 im Bereich &#246;V-Infrastruktur wird der Kanton alleine 25 Millionen Franken als Kantonsbeitrag FABI an den Bund abliefern m&#252;ssen. Es bleiben ihm noch 3 Millionen Franken f&#252;r eigene Projekte. Dabei m&#252;ssten es rund 12 Millionen Franken sein, wollte er die Projekte bauen, die er in der Finanzplanung auff&#252;hrt.<\/p>\n<p>Damit ist klar, dass alle gr&#246;sseren Projekte zum Ausbau des &#246;ffentlichen Verkehrs nicht nur um ein bis drei Jahre, sondern f&#252;r eine bedeutend l&#228;ngere Zeit auf Eis gelegt werden.\u00a0 Das ist ganz schlecht f&#252;r all jene, die auf den &#246;V angewiesen sind und es ist ein schlechtes Signal f&#252;r den Durchgangsbahnhof &#8211; man nimmts in Luzern mit dem Ausbau des &#246;V ganz offensichtlich nicht so ernst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende Oktober teilte der Verbundrat des Luzerner Verkehrsverbunds mit, wie er die Sparmassnahmen des Kantons umsetzen will. Es war ein klares Ziel, mit m&ouml;glichst wenig Abbau &uuml;ber die Runden zu kommen. 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