{"id":5742,"date":"2018-12-12T06:46:45","date_gmt":"2018-12-12T05:46:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michael-toengi.ch\/?p=2540"},"modified":"2018-12-12T06:46:45","modified_gmt":"2018-12-12T05:46:45","slug":"wohninitiative-der-unterschied-macht-die-rendite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/2018\/12\/12\/wohninitiative-der-unterschied-macht-die-rendite\/","title":{"rendered":"Wohninitiative: \u00abDer Unterschied macht die Rendite\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2542\" src=\"https:\/\/www.michael-toengi.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Michael_Wohnwerk_Wohninitiative-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.michael-toengi.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Michael_Wohnwerk_Wohninitiative-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.michael-toengi.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Michael_Wohnwerk_Wohninitiative-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.michael-toengi.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Michael_Wohnwerk_Wohninitiative-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Ein Dach &#252;ber dem Kopf ist eines der elementarsten Grundrechte \u2013 und gleichzeitig ein grosses Gesch&#228;ft f&#252;r Vermieter, Anleger und Immobilienbesitzer. In der Schweiz haben es Mieterinnen und Mieter schwer, zu ihrem Recht zu kommen und zahlbare Wohnungen zu finden. Hier setzt die Initiative \u00abMehr bezahlbare Wohnungen\u00bb an. Diesen Mittwoch fasst der Nationalrat eine Empfehlung. Gleichzeitig wird das Mietrecht aus rechten Kreisen frontal angegriffen, sagt Nationalrat Michael T&#246;ngi.<\/p>\n<p><strong>Gian Waldvogel: Im ersten Satz des Argumentariums steht ein Satz, der nicht wirklich zur Statistik passt stimmt: Trotz reger Baut&#228;tigkeit herrscht in der Schweiz Wohnungsnot. Aber die Leerwohnungsquote liegt 2018 mit 1.62 Prozent so hoch wie seit langem nicht mehr. Es ist also mehr als genug Platz da.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Michael T&#246;ngi:<\/strong> Es stimmt, dass in den vergangenen Jahren viel gebaut wurde und es gibt Gemeinden mit vielen leeren Wohnungen. Ein Beispiel ist Huttwil im Kanton Bern, wo auf 5000 Einwohner rund 300 Wohnungen leer stehen. Hier wurde viel zu viel gebaut. Fakt ist jedoch, dass die Mietpreise trotz Bauboom und deutlich gesunkenem Referenzzinssatz weiter ansteigen. Nur im oberen Segment sinken die Preise f&#252;r neu ausgeschriebene Wohnungen.<\/p>\n<p><strong>Weshalb wurde das Volksbegehren lanciert? <\/strong><\/p>\n<p>Die Initiative wurde gestartet, damit der Bund mehr unternimmt als heute. Der Mieterinnen- und Mieterverband hat die Initiative 2015 lanciert, weil wir uns &#252;ber die Unt&#228;tigkeit des Bundes ge&#228;rgert haben. Jahrelang hat Bern Massnahmen gepr&#252;ft, wie er g&#252;nstigen Wohnraum f&#246;rdern k&#246;nnte und am Schluss wurde gar nichts unternommen. Das liegt unter anderem an Bundesrat Johann Schneider-Ammann, der sich nicht f&#252;r die Anliegen der Mieterinnen und Mieter interessierte. Erschwerend kommt hinzu, dass die CVP in der aktuellen Legislatur mit der SVP und FDP zusammenarbeitet und so auch die sanftesten Massnahmen zu Gunsten des Mieterinnen- und Mieterschutzes verhindert hat.<\/p>\n<p><strong>Die Initiative verlangt, dass doppelt so viele gemeinn&#252;tzige Wohnungen wie bisher erstellt werden. Weshalb kann das nicht dem freien Markt &#252;berlassen werden?<\/strong><\/p>\n<p>Der Markt regelt eben nicht alles. Ein Dach &#252;ber dem Kopf brauchen wir alle, dieses Gut m&#252;ssen wir konsumieren. Daher ist es ein asymmetrischer Markt, der nicht Marktprinizipien funktioniert. In St&#228;dten beispielsweise besteht immer eine gr&#246;ssere Nachfrage als Angebot und in diesen Bereichen muss der Staat eingreifen. Beispielsweise indem die Preise kontrolliert werden oder noch besser: Es wird preisg&#252;nstiger Wohnraum geschaffen, der auf die Dauer g&#252;nstig bleibt.<\/p>\n<p><strong>Der Bundesrat empfiehlt die Initiative zur Ablehnung, sie sei nicht marktkonform. Doch er unterst&#252;tzt den Rahmenkredit im Umfang von 250 Millionen Franken f&#252;r die Aufstockung des Fonds de Roulement. Aber nur, falls die Initiative nicht angenommen wird. Wie funktioniert dieser Fonds und weshalb reicht das nicht als Massnahme?<\/strong><\/p>\n<p>Aus diesem Fonds erhalten Genossenschaften preisg&#252;nstige Darlehen. Ein seit vielen Jahren bew&#228;hrtes Instrument f&#252;r den gemeinn&#252;tzigen Wohnungsbau. Das Parlament entscheidet dabei jedes Jahr im Rahmen des Budgets, wie viel Geld aus dem Rahmenkredit tats&#228;chlich den Genossenschaften zur Verf&#252;gung gestellt wird. Der letzte Rahmenkredit ist nun wieder aufgebraucht und es muss ein neuer gesprochen werden. Das ist eine ganz normale T&#228;tigkeit, die nichts mit der Initiative des Mieterinnen- und Mieterverbandes zu tun hat. Die Verkn&#252;pfung der beiden Gesch&#228;fte ist widersinnig. Wenn die Initiative angenommen w&#252;rde, m&#252;sste der Bund im Gegenteil noch mehr unternehmen f&#252;r den gemeinn&#252;tzigen Wohnungsbau.<\/p>\n<p><strong>Die Vorgabe der Initiative ist sportlich, gerade in der Stadt Luzern zeigt sich, dass es schwierig ist, zus&#228;tzlichen gemeinn&#252;tzigen Wohnraum zu schaffen. Wie soll das umgesetzt werden vom Bund?<\/strong><\/p>\n<p>Ein wichtiger Aspekt ist die Bodenpolitik der Gemeinden. Jede Kommune soll ein Vorkaufsrecht auf Land erhalten und kann diese Grundst&#252;cke dann f&#252;r den gemeinn&#252;tzigen Wohnungsbau zur Verf&#252;gung stellen. Eine aktive Bodenpolitik, wie sie beispielsweise die Stadt Luzern dank der Initiative der Gr&#252;nen nun betreibt, ist dabei absolut entscheidend. Die Raumplanung erm&#246;glicht es Gemeinden ausserdem, einen gewissen Anteil an g&#252;nstigen oder gemeinn&#252;tzigen Wohnungen in neuen &#220;berbauungen vorzuschreiben.<\/p>\n<p><strong>Kamen Herr und Frau Schweizer 1970 durchschnittlich noch mit 27 Quadratmetern Wohnfl&#228;che pro Kopf aus, so bel&#228;uft sich diese Zahl im Jahr 2000 auf &#252;ber 40 Quadratmeter. Und auch der Standard muss immer besser werden. Sind die Mieterinnen und Mieter nicht selbst die Treiber der Wohnkosten?<\/strong><\/p>\n<p>Am meisten Platz beanspruchen Eigent&#252;merinnen und Eigent&#252;mer. Beispielsweise Alleinstehende, die alleine in einem 150 Quadratmeter grossem Haus wohnen. Das zeigt auch die Statistik, der Platzverbrauch der Eigent&#252;mer ist rund 10 Quadratmeter h&#246;her als derjenige von Mieterinnen. Die Wohnsituation ist dabei hochgradig abh&#228;ngig vom Einkommen. Stehen einem Haushalt weniger als 5000 Franken zur Verf&#252;gung, verwenden die Bewohner im Schnitt &#252;ber 30 Prozent des Einkommens f&#252;rs Wohnen. Es gibt breite Bev&#246;lkerungsschichten, die sich nicht mehr Wohnraum leisten konnten in den vergangenen Jahrzehnten. Gegensteuer zur Wohnfl&#228;chenverschwendung geben Genossenschaften, die g&#252;nstigen Wohnraum an Belegungsvorschriften kn&#252;pfen und so masslosem Wohnraumverbrauch sowie der Zersiedlung Einhalt gebieten.<\/p>\n<p><strong>Der Nationalrat hat in der Dezembersession bereits Inlandinvestitionen in den Klimaschutz abgelehnt. Davon betroffen sind auch Geb&#228;udesanierungen, die keinem einheitlichen Standard unterliegen sollen. Wie wichtig ist denn der Wohnbereich, um den Co2-Ausstoss zu reduzieren und die Klimaziele der Schweiz bis 2030 zu erreichen?<\/strong><\/p>\n<p>Rund 27 Prozent aller Treibhausemissionen werden im Wohnbereich verursacht. Das Parlament hat sich nicht nur geweigert, Standards f&#252;r Sanierungen zu schaffen. Es wurden auch die Sanktionsm&#246;glichkeiten gestrichen, falls die Emissionen nicht bis 2030 um 50 Prozent gegen&#252;ber dem Jahr 1990 gesenkt werden. Das heisst, es k&#246;nnen beispielsweise weiterhin &#214;lheizungen verbaut werden ohne dass die Eigent&#252;mer mit Konsequenzen zu rechnen haben. Ein unerh&#246;rter Tiefschlag. So schaffen wir den Ausstieg aus den fossilen Energien nie.<\/p>\n<p><strong>Stehen energetische Sanierungen nicht im Widerspruch zu preisg&#252;nstigem Wohnen?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sanierungen in erster Linie auf energetische Massnahmen beschr&#228;nkt, bewegt sich die Mieterh&#246;hung im &#252;berschaubaren Rahmen. Eine wirklich gute Sanierung erh&#246;ht die Miete um rund 200 Franken. F&#252;r die Energiewende m&#252;ssen alle einen Beitrag leisten. Es darf aber nicht sein, dass die Energiewende letztlich als Renditemaschinerie f&#252;r Eigent&#252;mer missbraucht wird. Schwierig wird es, wenn zu teuer saniert wird um den Standard der Wohnung zu heben und den bisherigen Mietparteien gek&#252;ndigt wird, um die Wohnung neu auf einem hohen Marktniveau zu vermieten. Heute ist sehr viel Geld da, das investiert werden will. Dieses wird oft f&#252;r teure Aufwertungen eingesetzt, die gar nicht notwendig w&#228;ren.<\/p>\n<p><strong>Wie steht es um die Rechte der Mieterinnen und Mieter, k&#246;nnen sie sich gut wehren?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, aber wer sich aktiv bem&#252;ht, kann zumindest auf gewisse Rechte pochen. Wir haben nur eine Missbrauchsgesetzgebung: Solange der Mieter nicht reklamiert, geschieht nichts, egal wie falsch der Mietzins ist. Die Mieterin muss in jedem Fall an die Schlichtungsstelle gelangen: das ist eine grosse H&#252;rde und gerade im Fall von Mietzinsaufschl&#228;gen bei energetischen Sanierungen ein Problem.<\/p>\n<p><strong>Weshalb?<\/strong><\/p>\n<p>Die F&#246;rdergelder stammen aus der CO2-Abgabe, welche die Mieter und Mieterinnen bezahlen. Kommt es zu einer K&#252;ndigung wegen der Sanierung, so haben \u2013 &#252;berspitzt formuliert \u2013 die Mieter ihren eigenen Rauswurf finanziert. Da sollte der Staat die Mietzinserh&#246;hungen von sich aus kontrollieren. Das w&#252;rde auch das Vertrauen in die Energiewende erh&#246;hen.<\/p>\n<p><strong>Unser Stadtpatrizier Junker Jost pocht darauf: Auch private Immobilienbesitzer k&#246;nnen preisg&#252;nstigen Wohnraum anbieten. Wo liegt der Unterschied zwischen gemeinn&#252;tzigem und preisg&#252;nstigem Wohnen aus Sicht der Mieterinnen und Mieter?<\/strong><\/p>\n<p>Genossenschaften und Private k&#246;nnen teuer oder g&#252;nstig bauen: Der Ausbaustandard definiert die Anfangsmiete. Der Unterschied macht die Rendite, die ein Privater aus seiner Anlage erzielen will. Auf l&#228;ngere Frist steigen die Mieten deshalb immer bis zu dem Preis an, welcher der Markt hergibt. Genossenschaften hingegen rechnen nur auf Basis der Zinsbelastung und der Unterhaltskosten, ein Gewinn muss nicht abfallen. Schweizweit sind die Mieten von privaten Anbietern im Schnitt 20 Prozent h&#246;her als bei gemeinn&#252;tzigen Genossenschaften.<\/p>\n<p><strong>Was immer wieder auff&#228;llt: Mit Pensionskassengeldern von Besserverdienenden wird kr&#228;ftig spekuliert und gebaut. Ist das nicht eine eklatante Bereicherung der Gutverdienenden auf Kosten von Mieterinnen und Mieter mit kleinem Budget?<\/strong><\/p>\n<p>Es ist vor allem eine Umverteilung zwischen Eigent&#252;mer und Mieter. Eigent&#252;merinnen und Eigent&#252;mer wohnen dank den tiefen Zinsen heute viel g&#252;nstiger als Mietende. Die Mieter bezahlen dagegen st&#228;ndig mehr f&#252;rs Wohnen und finanzieren so auch die Pensionskassen mit. Alleine w&#228;hrend 2007 und 2013 \u2013 neuere Zahlen kommen erst sp&#228;ter &#8211; sanken die Wohnkosten von Eigent&#252;merhaushalten um 80 Franken pro Monat, jene der Mieterhaushalte stiegen dagegen um 200 Franken. Das ist eine bemerkenswerte Umverteilung.<\/p>\n<p><strong>Nicht zu untersch&#228;tzen f&#252;r die Preisspirale nach oben sind die Gemeinden selbst. Bestes Beispiel ist Kriens: Dort durfte der Immobilienmogul Mobimo das Filetst&#252;ck beim Mattenhof f&#252;r 800 Franken pro Quadratmeter kaufen, wohingegen die gemeinn&#252;tzige Genossenschaft Wohnwerk &#252;ber 2000 Franken bezahlen musste. <\/strong><\/p>\n<p>Es ist unglaublich, wenn Gemeinden weiterhin so gedankenlos mit dem Boden umgehen. Mobimo bezeichnet die &#220;berbauung Mattenhof als Leuchtturmprojekt, doch ich bin skeptisch, ob dort ein lebendiges Quartier entsteht. Das Projekt ist renditegetrieben wie auch jenes auf dem Nachbargrundst&#252;ck: Weil das Geld f&#252;r eine Sporthalle fehlt, wird sie von privaten Investoren gebaut und mit einem 103 Meter hohen Wohnturm gegenfinanziert. Ist das wirklich unsere Vorstellung von einer guten Siedlungsplanung in Einklang mit hoher Lebensqualit&#228;t?<\/p>\n<p><strong>Achten da Genossenschaften mehr drauf?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, insgesamt ist festzustellen, dass die Bed&#252;rfnisse der Menschen nach Lebensqualit&#228;t und Behaglichkeit bei genossenschaftlichen Wohnbauprojekten im Vordergrund stehen. Private Bauherren k&#246;nnen auch gute Projekte realisieren, aber wenn die Gemeinden nicht klare Auflagen machen, siegt halt h&#228;ufig der Renditegedanke.<\/p>\n<p><strong>Auch ein Faktor der in diesem Zusammenhang stossend wirkt: Gemeinden versuchen g&#252;nstigen Wohnraum zu reduzieren, um weniger gute Steuerzahler und Sozialhilfeempf&#228;ngerinnen zu verscheuchen. Was kann dagegen unternommen werden?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist ein Auswuchs des F&#246;deralismus. Es braucht in erster Linie einen Ausgleich aller Soziallasten zwischen den Gemeinden. Das sollte &#252;ber einen kantonalen Finanzausgleich geregelt werden. Irgendwo m&#252;ssen diese Menschen ja leben. Abgesehen davon m&#252;ssen gemeinn&#252;tzige Wohnungen ja nicht nur &#228;rmere Menschen anziehen. Es gibt durchaus Gutverdienende, die ganz gezielt g&#252;nstiger wohnen, sich im Platz einschr&#228;nken und das gesparte Geld f&#252;r etwas anderes einsetzen. Solange die Wohnungen nicht subventioniert sind, ist das v&#246;llig in Ordnung.<\/p>\n<p><strong>Vorst&#246;sse der Immobilienlobby sollen Mietzinsaufschl&#228;ge erleichtern und h&#246;here Renditen erm&#246;glichen. Gleichzeitig soll der Mieterschutz nur noch in Gebieten gelten, in denen Wohnungsmangel herrscht. Eine b&#246;sartige Strategie, bedenkt man die vielen spekulativen Projekte, die die Leerwohnungsquote k&#252;nstlich nach oben treiben. <\/strong><\/p>\n<p>Wir haben sowieso ein schwaches Mietrecht. Diese Vorst&#246;sse w&#252;rden dem Mietrecht einen Todesstoss versetzen. In vielen Regionen k&#246;nnte man nicht einmal mehr eine Mietzinssenkung verlangen, wenn der Referenzzinssatz sinkt. Dadurch stiege die Rendite der Eigent&#252;mer auf Kosten der Mieter j&#228;hrlich an. Hier ist die rechte Mehrheit in der Rechtskommission durchmarschiert. Die nationalen Wahlen im n&#228;chsten Jahr entscheiden nun dar&#252;ber, ob diese Vorst&#246;sse auch im Parlament durchkommen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Dach &uuml;ber dem Kopf ist eines der elementarsten Grundrechte &ndash; und gleichzeitig ein grosses Gesch&auml;ft f&uuml;r Vermieter, Anleger und Immobilienbesitzer. In der Schweiz haben es Mieterinnen und Mieter schwer, zu ihrem Recht zu kommen und zahlbare Wohnungen zu finden. Hier setzt die Initiative &laquo;Mehr bezahlbare Wohnungen&raquo; an. 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