Optimierung Fahrkomfort für Passagiere der Buslinie Nr. 7
Archiv: 14. Februar 2005
Postulat von Christa Stocker Odermatt und Rita Meyer-Facius, namens der GB/JG-Fraktion
Die Buslinie Nr. 7 zwischen den Endstationen Löchli/Wesemlin und Biregghof führt quer durch die Stadt von Hügel zu Hügel. Der Bus fährt an wichtigen Umsteigepunkten vorbei, z. B. Schwanenplatz, Bahnhof, Kantonalbank, Eisfeldstrasse. Der Bus ist ein attraktives Transportmittel und wird von vielen Menschen benützt.
Während der Hauptreisezeiten am Morgen und am Abend sind die Busse über weite Strecken überfüllt. Wer mit einem Kinderwagen oder Rollstuhl reisen will, hat kaum eine Chance, einen Platz zu finden.
Ein weiteres Problem neben den Platzverhältnissen ist die Situation für Eltern mit Kinderwagen oder für Menschen mit einer Behinderung. Die Strecke wird nicht mit Niederflurbussen befahren. Auf der Biregghofseite steht die Schule der Stiftung Rodtegg. Die 120 SchülerInnen und behinderten MitarbeiterInnen der Stiftung Rodtegg wünschen sich seit Jahren bessere Busse, um selbstständiger mit dem ÖV reisen zu können. Die heutige Situation ist unbefriedigend. Schultransporte oder Ausflüge in die Stadt müssen vorwiegend mit Taxis und Schulbussen organisiert werden.
Mit der Verlängerung der Buslinie 7 bis zur Stadtgrenze wurde eine ÖV Angebotsverbesserung für die Bewohnerinnen und Bewohner der angrenzenden Gebiete (Oberlöchli, Unterlöchli, Betagtenheim Löchli, Oberschachenquartier) erreicht, was zu höheren Kundenfrequenzen führt.
Wir bitten den Stadtrat, mit den VBL Gespräche aufzunehmen, um nun auch das Komfortangebot für die BenützerInnen dieser Buslinie zu optimieren. Zur Diskussion stehen häufigere Frequenzen oder grössere Busse und eine Niederflurvariante, die auch behinderten Menschen die Möglichkeit gibt, mit dem ÖV zu reisen.
