Die Bestvariante ist eine richtige S-Bahn
Archiv: 15. Februar 2006
Ob lang oder kurz: Das Grüne Bündnis hält nichts vom Autobahn-Bypass. Die Verkehrsprobleme im Raum Luzern lassen sich nur lösen, wenn jetzt klar in den öffentlichen Verkehr investiert wird.
Medienmitteilung Grünes Bündnis Kanton Luzern
Baudirektor Max Pfister will den Luzernern einen Ausbau der A2 im Raum Luzern schmackhaft machen. Mit der heute vorgestellten Bypass-Lösung glaubt er, den Verkehrsprobleme beizukommen. Das ist ein Trugschluss: Erstens schaffen neue Strassen ein neues Bedürfnis an Mobilität und sind oft nach kurzer Zeit schon wieder überlastet, und zweitens braucht es für die Verkehrsprobleme umweltfreundliche Lösungen. Dazu ist eine neue Autobahn im Raum Luzern das falsche Rezept. Unverantwortlich ist das Projekt aber auch finanziellen Überlegungen: 1.7 Milliarden Franken sind eine immense Summe und rechtfertigen sich für dieses Projekt nicht. Zur Erinnerung: Die Trambahn Luzern, welche mehrere Aeste vorsah, hätte bedeutend weniger gekostet.
Das Grüne Bündnis fordert, dass nun endlich in folgenden Bereichen vorwärtsgemacht wird:
- Schienenanschluss Kriens
- Tieferlegung Brünigbahn
- Ausbau des Flaschenhalses Rotsee der Bahnlinie auf zwei Spuren
- Bessere Busverbindungen in der Agglomeration Luzern
- Konsequente Verkehrsberuhigungen im dichtbesiedelten Gebiet.
