Studentisches Wohnen in der Stadt Luzern fördern
Archiv: 14. März 2006
Postulat von Cony Grünenfelder namens der GB/JG-Fraktion
Am 12. Februar 2006 stimmten die Stimmberechtigten der Stadt Luzern einem Standortbeitrag für den Bau der Universität sowie der dafür notwendigen Umzonung des Postgebäudes zu. Mit einem überwältigenden Ja-Stimmenanteil von 84% drückten die Luzernerinnen und Luzerner aus, dass sie vom gewählten Standort überzeugt sind und der Standortbeitrag in der Höhe von 8 Mio. Franken gut investiertes Geld in die Zukunft der Stadt Luzern ist. Damit wurde eine gute Ausgangslage für die kantonale Abstimmung im November 2006 geschaffen. Nimmt die Universität auch diese Hürde, soll der Neubau im Herbst 2010 bezogen werden. Heute sind 1600 Studierende eingeschrieben. Bis im Jahr 2012 sollen 2000 bis 2600 Studierende die Universität Luzern besuchen. Junge, interessierte Leute werden nach Luzern kommen und die Stadt zusätzlich beleben. Damit wird auch die Nachfrage nach preisgünstigem Wohnraum steigen.
Viele Studierende der Universität und der Fachhochschulen sind auf preisgünstigen Wohnraum angewiesen. Aber preisgünstigen Wohnraum in der Stadt Luzern zu finden, ist sehr schwierig.
Wir bitten den Stadtrat, im Hinblick auf die kantonale Abstimmung und die darauf folgende Realisierung der Universität zu prüfen, mit welchen Massnahmen das studentische Wohnen gefördert werden kann. Bei einem positiven Abstimmungsergebnis im November 2006 bitten wir den Stadtrat, dem Parlament in geeigneter Form eine Strategie zur Förderung des studentischen Wohnens vorzulegen. Folgende Fragen sollen insbesondere geprüft werden:
- Welche städtischen Liegenschaften können dem studentischen Wohnen zur Verfügung gestellt werden?
- Wie weit können andere Institutionen unterstützt werden, welche das studentische Wohnen fördern?
- Mit welchen weiteren Massnahmen kann das studentische Wohnen gefördert werden?
