Direktere Verbindungen und weniger "Umsteigerei" an der Haltestelle Brüelstrasse
Archiv: 23. Februar 2007
Philipp Federer verlangt mit einem Postulat bessere und direktere Busverbindungen und weniger "Umsteigerei" an der Haltestelle Brüelstrasse. Das Postulat ist betitelt: Optimierung der Buslinien (Nr. 14, 25, 26) für die Gebiete an der Linie 14 und das Quartier Würzenbach-Büttenen.
Postulat von Philipp Federer namens der Fraktion G/JG
Problembeschreibung:
Die Buslinien 25 (Brüelstrasse-Piuskirche) und 26 (Brüelstrasse-Adligenswil) sind eigentliche Kurztransversallinien. Wer sie benutzt, muss in Richtung Luzern zwangsweise umsteigen. Die Buslinie 25 fährt zudem keine direkte Linie, sondern muss bei der Haltestelle Eggen zusätzlich nach Büttenen und Büttenenhalde eine Umwegfahrt hin und zurück fahren. Insgesamt resultiert tagsüber eine grosse "Umsteigerei" an der Haltestelle Brüelstrasse. Abends ist die Situation anders. Der 14-er wechselt an der Brühlstrasse die Liniennummer und bedient Adligenswil und Meggen (Piuskirche). Dies ergibt abends eine direkte Linie.
Im Gebiet St. Anna, Lützelmatt und Bellerivehöhe entstehen neue Wohnungen und eine Altersresidenz. Zusätzlich wurde und wird die Klinik St. Anna ausgebaut. Die Kapazitätsgrenzen zu den Spitzenzeiten (Überschneidung mit der Nachfrage der Schulanlage Utenberg) sind heute schon klar erreicht. Kommen erhöhte Besucherfrequenzen der Klinik und eine erweiterte Nachfrage dazu, kann die Erschliessung nur noch mangelhaft wahrgenommen werden.
Ziele:
- Mehr direkte Buslinien
- Kein oder möglichst wenig Umsteigezwang
- Für die vbl weniger Abwarten von Anschlüssen und weniger Zeitausgleiche
- Regelmässige Linienführungen am Tag und in der Woche
- Weniger Umwegfahrten
- Anbindung an S-Bahnhaltestellen für ein besseres Erschliessungsnetz
- Eine Frequenzsteigerung für das Gebiet Klinik St. Anna, Bellerivehöhe und das Schulhaus Utenberg
- Insgesamt eine grössere Kundenfreundlichkeit und eine erhöhte Qualität für die KundInnen
Lösungsansatz:
Die Linie 8 wird als Trolleybus zur Büttenhalde weitergeführt. Dies ergibt für die BewohnerInnen der Büttenenhalde eine stabile und direkte Verbindung in die Stadt. Würzenbachmatte und Würzenbach sind mit der Linie 6 immer noch gut erschlossen und sie haben an der nahen Brüelstrasse zusätzlich weitere Busvarianten. Die Aufgabelung der Linien 6 und 8 entspricht dann der Gegenseite Hirtenhof und Mattenhof. Die Verästelung wäre dann analog. In der Metronstudie "AggloMobil/ Optimiertes öV-System/ Agglomeration Luzern" wurde diese Idee schon skizziert. An der Sitzung der Verkehrskommission vom 26.9.03 wurde der dazugehörige Zeitplan gemäss den abgegebenen Unterlagen mit 2005-2007 beziffert!
Die Linie 14 wird aufgehoben, respektive durch die erweiterten Linien 25 und 26 ersetzt. Das Gebiet St. Anna, Schulhaus Utenberg, Bellerive erhält dadurch einen dichteren Fahrplan. Die Linien 25 und 26 haben mehrheitlich einen 15-Minutentakt. Dies ergibt für die Haltestellen der heutigen Linie 14 neu einen 7,5-Minutentakt. Die Neue S-Bahnhaltestelle Meggen-Zentrum sollte zudem von der Linie 25 angefahren werden. Für die vbl ergibt dies folgende betriebliche Vorteile: Eine Linie weniger, zwei längere Linien, stabile Linienführungen ohne die heutigen Kurswechsel, weniger Anschlüsse und Zeitausgleiche.
Wir bitten den Stadtrat die Problemlage zu studieren und die Lösungsansätze mit den Zielen zu prüfen.
