Grüne Vorstösse im Stadtparlament Luzern - Archiv 2008

Über die Zukunft des Führungsmodells für die städtischen Schulen

Archiv: 15. April 2008

Interpellation von Christa Stocker Odermatt namens der G/JG-Fraktion

Die städtischen Schulen entwickeln sich rasch weiter. In naher Zukunft ist mit neuen Aufgaben zu rechnen, die durch das Rektorat und die Schulhausleitungen bewältigt werden müssen. Die Schulhausleitungen sind heute schon stark gefordert. Eine transparente Koordination zwischen den verschiedenen Leitungsebenen ist wichtig, um die knappen personellen Ressourcen optimal zu nutzen. Folgende Bereiche werden in naher Zukunft dazuzukommen: Basisstufe, Integration von lern-, verhaltens- und körperbehinderten Kindern, Verantwortung über die Betreuungsangebote in den Schulhäusern, Führung der Hauswarte etc.

Für den Erfolg der städtischen Schulen ist eine gute, transparente und verbindliche Leitungsstruktur wichtig. Daher stellen sich für uns zum heutigen Zeitpunkt folgende Fragen:

Integration:
  1. Wie gedenkt das Rektorat, die Integration der lern-, verhaltens- und körperbehinderten Kinder umzusetzen (Organisation in den Schulhäusern, Einbezug der Integrationslehrpersonen und Therapeutischen Dienste, Information der Eltern etc.)?
  2. Gibt es Arbeitsgruppen unter Einbezug der Lehrkräfte der städtischen Schulen, der Therapeutischen Dienste und der Schulhausleitungen?

Infrastrukturelle Voraussetzungen:
  1. Einige Schulhäuser werden saniert und den Bedürfnissen angepasst. Wie weit steht es mit der Planung der infrastrukturellen Voraussetzungen für die restlichen Schulhäuser?

Schulbegleitete Betreuung:
  1. Wer koordiniert die Organisation der verschiedenen schulergänzenden Betreuungsangebote (Mittagstisch, Nachmittagsangebote, Horte, Aufgabenhilfe etc.) in den Schulhäusern?
  2. Wie ist der Einbezug der Schulhausleitungen gewährleistet?
  3. Wie findet der Einbezug der Eltern, die Elterninformation statt?

Hauswarte:
  1. Wie sieht das Leitungsmodell für die Hauswarte aus?
  2. Wie findet die Koordination zwischen Rektorat, Schulhausleitungen und Baudirektion statt?
  3. Sind Weiterbildungen für die Hauswarte geplant, da sich ihr Aufgabenfeld stetig neuen Bedürfnissen anpassen muss (engere Zusammenarbeit mit Schulhausleitung, Sensibilisierung für multikulturelle Aspekte etc.)?
  4. Gibt es ein Stellenprofil für Hauswarte? Wurden die Erfahrungen der Hauswarte bei der Erstellung miteinbezogen?

Schulhausleitungen:
  1. Die Aufgaben der Schulhausleitungen werden mit den neuen Schulmodellen erweitert. Wie viele Stellenprozente werden für die vermehrte Administrations- und Leitungsarbeit zur Verfügung gestellt?