Für eine aktive Energie- und Klimapolitik der Stadt Luzern
Archiv: 27. Januar 2009
Die Jungen Grünen Luzern sehen einen grossen Handlungsbedarf in der Energie- und Klimapolitik der Stadt Luzern. Die aktuellen Schadstoffbelastungen, sowie der hohen Verbrauchsanteil von 85% nicht erneuerbarer Energien zeigen diesen eindrücklich auf. Für eine wirklich aktive Energiepolitik der Stadt Luzern reicht der Gegenvorschlag der Stadt nicht aus. Die Jungen Grünen unterstützen deshalb die Energieinitiative der SP.
Medienmitteilung Junge Grüne Luzern
Der Energiefonds hat gezeigt, dass er grundsätzlich ein geeignetes Instrument für eine aktive Energiepolitik ist. Vor allem mit dem Programm "Jetzt Wohnbauten erneuern" konnten bedeutende Verbesserungen erzielt werden. Mit diesem bisherigen Programm sind vor allem Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer unterstützt worden. Die Jungen Grünen erachten es aber als wichtig, dass nun die ganze Bevölkerung durch Anreize angeregt wird, Energie zu sparen. Dies ist beispielsweise in der Form von umweltschonenden Mobilitätsformen oder auch enerigeeffizientem Gerätekauf möglich. In diesem Zusammenhang ist vor allem eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Die Bevölkerung hört viel von energieefizienten Geräten, es werden aber immer noch wenige gekauft. Das Stand-by-Problem ist immer noch im grossen Masse verbreitet und Wohnungen sind oft zu warm geheizt. Das sind alles Beispiel, wo mit einfachen Verhaltensänderungen, viel Energie gespart werden kann, ohne dass man sich dabei Einschränken muss. Mit gezielten Aktionen kann dieses Bewusstsein gestärkt werden.
Eine höhere Äufnung braucht es aber auch nur schon deshalb, weil mit der Fusion mit Littau rund ein Viertel mehr Einwohnerinnen und Einwohner auf den Fonds zugreifen können. Zudem wird der Aktionsplan der Stadt "Luftreinhaltung und Klimaschutz" zu einem grossen Teil aus dem Energiefonds finanziert.
Die Jungen Grünen empfehlen deshalb ein zweifaches JA, und bei der Stichfrage die Initiative anzukreuzen.
