Petition gegen die Bildung von Villenzonen im Kanton Luzern
Archiv: 3. Juni 2009
Das überparteiliche Komitee VILLENZONEN-NEIN lanciert heute eine Petition. Die Petition verlangt den Verzicht auf Sonderbauzonen im kantonalen Richtplan 2009.
Medienmitteilung Überparteiliche Komitee VILLENZONEN-NEIN
Seit gestern liegt der Richtplan öffentlich auf. Die vorgesehenen exklusiven Wohnschwerpunkte sind ein raumplanerischer Kniefall vor dem ausufernden Standort- und Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen. Letztlich sind diese exklusiven Wohnzonen nichts anderes als Villenzonen, die den Reichen vorbehalten bleiben. Die Verfügbarkeit von erstklassigem Wohnraum bzw. Bauland an exklusiven Lagen soll nämlich die Ansiedlung von volkswirtschaftlichen Nützlingen ermöglichen.
Die durch Villenzonen entstehenden Schäden und Nachteile gehen indessen zu Lasten der Allgemeinheit: die zunehmende Zersiedelung der Landschaft, die unwiederbringliche Vernichtung von gutem Landwirtschaftsland, die Versiegelung der grünen Wiese, der Mehrverkehr, die steigenden Immobilien- und Mietpreise. Dazu sagen wir NEIN. Deshalb sollen die Villenzonen aus dem kantonalen Richtplan 2009 gestrichen werden.
Folgende Organisationen, Parteien und Verbände unterstützen die Petition (Stand 3.6.2009): Grüne, Junge Grüne, JUSO, Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee LSVV, Luzerner Gewerkschaftsbund, Pro Natura, SP, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz sl-fp, umverkehR, Unia, Unia Jugend, WWF Luzern.
Weitere Infos und Petition unterschreiben auf der Website www.villenzonen-nein.ch.
