Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2009

Die städtischen Grünen haben ihre Wahlziele erreicht

Archiv: 22. Juni 2009

Fazit nach den Wahlen vom Sonntag 14. Juni 2009: Die Grünen und Jungen Grünen bleiben auch nach dem Zusammenschluss von Littau und Luzern auf Kurs.

von Hans-Peter Hug, Vorstand Grüne Stadt Luzern, Leiter der Wahlgruppe

Wahlsonntag-Abend
Ruedi Meier auf dem roten Teppich
Mit ausgezeichnetem Resultat wieder gewählt: Sozialdirektor Ruedi Meier
Neustädtli, 14. Juni: Eine gelöste, ausgelassene Stimmung. Die städtischen Grünen - Kandidatinnen und Kandidaten, Vorstandmitglieder, Parteimitglieder - feiern ihr gutes Wahlergebnis. Marco Müller vom städtischen Vorstand fasst den Erfolg zusammen: Alle bisherigen Parlamentsmitglieder sind wiedergewählt; Stefanie Wyss wird Grossstadträtin der Jungen Grünen, ihr Resultat bei den Stadtratswahlen ist beachtlich - mehr als doppelt so viele Stimmen wie der SVP-Kandidat; Ruedi Meier wird mit einem ausgezeichneten Resultat wieder in den Stadtrat gewählt. Er wird im Neustädtli mit einem roten Teppich empfangen, auf dem Teppich ein mit wasserlöslicher Farbe gespraytes Velo, dazu der Schriftzug Liste 1. Ruedi fährt mit dem Velo vor. (Der rote Teppich wurde übrigens ohne Bewilligung teilweise auf öffentlichem und privatem Grund ausgelegt, zum Glück in einem Bereich ohne Videoüberwachung...)

Wahlsonntag-Nachmittag
Stadthaus, 14. Juni: Ein Wechselbad der Stimmungen. Die Grünen diskutieren über unterschiedliche Bauchgefühle: Erreichen wir unser Wahlziel? Kommen wir mit einem blauen Auge davon? Oder bringt uns der Nachmittag die ganz grosse Enttäuschung?

Nach dem Bekanntwerden der guten Resultate von Ruedi Meier und Stefanie Wyss steigt die Stimmung. Dann ein Dämpfer: Gemäss provisorischer Sitzverteilung verlieren die Grünen im Parlament einen Sitz; dass die Jungen Grünen ihren Sitz halten, hebt die Stimmung wieder etwas, vielleicht ein gutes Zeichen für das, was als Finale folgt. Denn kurz vor 18 Uhr wird die definitive Sitzverteilung bekannt. Die nervöse Anspannung ist weg, alle sind erlöst und erfreut: Die Grünen behalten ihre Sitze!

Kluge Zusammenarbeit ist wichtig
Stefanie Wyss
Die frischgebackene Grossstadträtin Stefanie Wyss schafft auch bei der Stadtratswahl ein beachtliches Resultat
Damit haben die städtischen Grünen ihre Wahlziele voll erreicht. Das ist vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren schwachen Präsenz der Grünen in Littau nicht selbstverständlich. Im Gegenteil: Die Partei musste eher einen Rückgang befürchten. Zur Erinnerung: In den letzten zwei Legislaturen hatten die Grünen im Littauer Einwohnerrat keine Mandate mehr. Die Grünen sind somit auch in der fusionierten Gemeinde eine ernst zu nehmende politische Kraft. Das neue Parlament hat nun zwar eine bürgerliche Mehrheit - das war mit der Fusion zu erwarten. Es wird jedoch auch an den Grünen liegen, durch kluge Zusammenarbeit mit der politischen Mitte linken und grünen Anliegen zum Durchbruch zu verhelfen.

Auch junge Leute im Parlament
Korintha Bärtsch
Auch Grossstadträtin Korintha Bärtsch kann sich über ein tolles Resultat freuen
Den städtischen Grünen ist es auch gelungen, junge Leute ins Parlament zu bringen. Korintha Bärtsch, 2004 auf der Liste der Jungen Grünen gewählt, schafft nun als Erstplatzierte auf der Liste der Grünen die Wahl; Stefanie Wyss zieht neu für die Jungen Grünen ins Parlament ein. Dass die Grünen auch für Junge attraktiv sind, hat sich im städtischen Vorstand seit längerem gezeigt. Zudem ist es ein grosser Vorteil, dass Vorstand und Fraktion nicht identisch sind, sondern dass sich der Vorstand als eigenständiges und die Partei führendes Gremium profiliert. Und so gesehen ist der Wahlerfolg auch das Ergebnis der guten Vorstandsarbeit der letzten Jahre. Der Dank gehört jedoch allen, die sich in irgendeiner Form für die städtischen Grünen eingesetzt haben: Vorab allen Kandidatinnen und Kandidaten, den Sekretärinnen Natalie Kamber und Judith Huber, dem Vorstand, der Fraktion, den Mitgliedern der Wahlgruppe und natürlich den Wählerinnen und Wählern.