Städtische Initiative "Luzern mit Strom ohne Atom"
Archiv: 4. August 2009
Medienmitteilung Junge Grüne Luzern
Am Mittwoch, 5. August 2009, 10.00 Uhr, reichen die Jungen Grünen Luzern im Luzerner Stadthaus ihre Initiative "Luzern mit Strom ohne Atom" ein.
Mit der Initiative soll erreicht werden, dass sich die Stadt Luzern zum Ziel setzt, die Stromversorgung aus erneuerbaren Energien sicherzustellen. Besonders der Ausstieg aus der Nutzung von Atomstrom ist den Jungen Grünen ein Anliegen. "Es ist unverantwortlich, auf die Atomtechnologie zu setzen.", erklärt Stefanie Wyss, Mitglied des Initiativkomitees, "diese ist gefährlich und umweltschädigend". Die Jungen Grünen Luzern halten die erneuerbaren Energien für sicherer und zuverlässiger als fossile Brennstoffe und Atomstrom. Ausserdem wird durch die Förderung der erneuerbaren Energien die lokale Wirtschaft besser unterstützt.
Laut dem Initiativtext soll Luzern bis im Jahr 2035 vom Atomstrom unabhängig werden. Die Jungen Grünen Luzern erachten dieses Ziel als realistisch. Andere Städte machen es vor, so zum Beispiel die Stadt Zürich, die nach einer Abstimmung im Jahr 2008 einerseits keine neuen Beteiligungen mehr eingeht und andererseits keine Bezugsrechte für Atomstrom wahrnimmt.
Die Initiative "Luzern mit Strom ohne Atom" sieht die Förderung der Energieeffizienz und erneuerbarer Energien vor und eine Umstellung des Lieferportefeuilles der Stromversorger. Für diese Umstellung soll die Stadt Luzern ihren Einfluss bei den Stromversorgern geltend machen. Stefanie Wyss sagt dazu: "Gerade bei der stadteigenen ewl besteht ein grosser Handlungsspielraum, der endlich genutzt werden soll."
Das Initiativkomitee besteht aus: Manuel Späni, Stefanie Wyss, Korintha Bärtsch, Laurin Murer, Samuel Kneubühler, Ralf Hiss, Eva-Maria Knüsel, Katharina Meile, Jonas Ott, Sven Puister und Christian Sager.
Am 5. August werden Vertreterinnen und Vertreter des Initiativkomitees bei der Einreichung der Initiative bei der Stadtkanzlei anwesend sein.
