Grüne Vorstösse in Agglomeration und Gemeinden - Archiv 2010

Interpellation Verkehrsführung Gesamterneuerung Cityring

Archiv: 1. November 2010

Horw: Konrad Durrer möchte in einer Interpellation vom 1. November 2010 vom Gemeinderat wissen, wie die Gemeinde Horw auf die veränderte Verkehrssituation (Dosiersystem) im Rahmen des Projekts Cityring vorbereitet ist.

Am 2. November starten die Hauptarbeiten für die komplette Erneuerung des Cityrings Luzern (Reussport- und Sonnenbergtunnel, Lehnenviadukt, Sentibrücken und der Stadtanschluss). In diesem Zusammenhang wird während 2 Jahren jede Nacht und an total 50 Wochenenden je eine Tunnelröhre gesperrt und der Verkehr durch die Stadt Luzern umgeleitet. Diese Tunnelsperrungen führen in der ganzen Agglomeration zu Staugefahr. Das Bundesamt für Strasse, ASTRA, hat flankierende Massnahmen ausgearbeitet, um die Verkehrssituation zu entlasten: Umleitungen, Verkehrsleitmassnahmen, Warteräume für den Schwerverkehr, neue Busspuren.

Die L20 ist gespannt auf die Auswirkungen und wird den Verkehrsfluss vor allem für den öffentlichen Verkehr genau beobachten.

Dazu verlangen wir vom Gemeinderat Auskunft zu folgenden Fragen:

    1. Wie wird gewährleistet, dass der öffentliche Verkehr staufrei in die Stadt fahren kann (Fahrzeiten, Anschlüsse am Bahnhof)? Setzt sich der Gemeinderat zum Beispiel entschieden für eine Busspur von der Waldegg bis in den Eichhof während den Bauzeiten ein?

    2. Was unternimmt der Gemeinderat um die Kreisel (besonders Allmend, Wegscheide, Merkur) freizuhalten? Sind hier ebenfalls Verkehrsdienste wie in der Stadt vorgesehen? Wann treten diesen in den Einsatz?

    3. Was gedenkt der Gemeinderat zu tun, wenn der Schleichverkehr über die Halbinsel zunimmt?

    4. Wie setzt sich der Gemeinderat ein, um die Bevölkerung zu motivieren, den öffentlichen Verkehr oder das Velo zu benutzen (zum Beispiel durch Verdichtung des Fahrplans, Vergünstigungen,...)