Horw: Transparenz der Auswertung der Befragung bezüglich Volksentscheid Stirnrüti
Archiv: 23. November 2012
Hannes Koch namens der gesamten L20-Fraktion, Markus Bider und Raphael Dali (beide CVP) sowie Ruth Strässle-Erismann (FDP) und Jörg Conrad (SVP) fordern den Gemeinderat in einem dringlichen Postulat vom 23. November auf, die Daten der Befragung der DemoSCOPE bezüglich Volksentscheid Stirnrüti ungefiltert und ohne Interpretation sowie auch in interpretierter Fassung dem Einwohnerrat zu freien Meinungsbildung zur Verfügung zu stellen.
Am 23. September 2012 hat das Horwer Stimmvolk den Verkauf des Grundstücks Nr. 1650 mit einem NEIN abgelehnt.
Das Nein ist mit einer Differenz von 19 Stimmen knapp ausgefallen. Der Gemeinderat stellt sich die Frage, was er nun machen soll, will oder kann. Durch die Unsicherheit initiiert der Gemeinderat eine Befragung der Bevölkerung mittels einer telefonischen Umfrage durch die Firma DemoSCOPE in Adligenswil.
Das Resultat wird durch den Gemeinderat, begleitet durch die DemoSCOPE, interpretiert. Diese Interpretation wird richtungsweisend für das weitere Vorgehen des Gemeinderates sein.
Die L2O fordert den Gemeinderat auf,
- die Daten der Befragung der DemoSCOPE ungefiltert und ohne Interpretation sowie
- die Daten der Befragung der DemoSCOPE in interpretierter Fassung
dem Einwohnerrat zu freien Meinungsbildung zur Verfügung zu stellen.
