Grüne Stadt: 1 165 Unterschriften zur Rettung der ZHB Luzern eingereicht
Archiv: 4. September 2013
Die städtischen Grünen und die Jungen Grünen haben heute offiziell die Initiative zur Rettung der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern eingereicht. Mit den 1 165 offiziell beglaubigten Unterschriften ist die Initiative damit klar zu Stande gekommen. Damit kann die Stadtbevölkerung demnächst über den Erhalt der ZHB entscheiden.
«Wir sind hocherfreut über die Resonanz, die wir beim Sammeln der Unterschriften bekommen haben», sagt Marco Müller (33), Präsident der städtischen Grünen und Erstunterzeichner des Initiativ-Komitees. Seit dem 4. Juli hat seine Partei im Alleingang 1 165 Unterschriften gesammelt, nötig gewesen wären lediglich 800.
Abbruch soll verhindert werden
«Die Unterschriften sind spielend leicht zusammengekommen», konstatiert Marco Müller, welcher der Stadtpartei seit zehn Monaten vorsteht. «Die ZHB und das Vögeligärtli liegen den Luzernerinnen und Luzernern am Herzen. Für sie ist klar, dass ein Abbruch mit allen Mitteln verhindert werden muss», so Müller. Mit der Initiative soll die vor drei Jahren beschlossene Sanierung der rennovationsbedürftigen ZHB zügig wieder aufgenommen und vorangetrieben werden. Damit kann die ZHB bald wieder in neuem Glanz erstrahlen.
Irrweg der CVP beenden
Obwohl die zahlreichen Extra-Schlaufen in Sachen ZHB alle auf dem Mist der CVP gewachsen sind, könnte sich das Blatt auch bei der CVP bald wenden. Nachdem sich schon verschiedene städtische Politikerinnen und Politiker für den Erhalt ausgesprochen haben, meldete sich kürzlich auch noch der frühere CVP-Regierungsrat Klaus Fellmann zu Wort. Er sagte Ende August in einem Interview auf lu-wahlen.ch, dass ihm das von der CVP initiierte Drama um die ZHB wehtue.
Rasche Abstimmung
Der stätische Präsident der Grünen, Marco Müller, meint: «Wir Grüne haben die Hoffnung längst verloren, dass die knappe Mehrheit der bürgerlichen Kantonsräte nicht weiterhin Zeit und Geld in einen falschen und ohnehin chancenlosen Irrweg steckt.» Darum wollen die Grünen mit ihrer Initiative nun Klarheit schaffen. Sie fordern denn auch eine rasche Abstimmung. Mit der ohnehin schon längst bekannten Unterstützung vom Stadtrat und dem Parlament sollte dies auch gelingen.
Die Grünen Luzern bei der Einreichung der Initiative vor dem Stadthaus (vorne links Marco Müller, Präsident Grüne, und vorne rechts Daniel Egli, Stadtkanzlei Luzern)
