Motion: Der Ertragsüberschuss soll dem städtischen Personal zugutekommen!
Archiv: 1. März 2016
Der Stadtrat schreibt in seiner Medienmitteilung vom 19. Februar 2015, dass die Rechnung 2015 einen Ertragsüberschuss ausweisen wird. Während im Voranschlag 2015 ein Gewinn von 0.8 Millionen Franken budgetiert war, resultiert nun voraussichtlich ein Gewinn von rund 27 Millionen Franken (vor Vornahme der Abschlussbuchungen).
Der Stadtrat schreibt in seiner Medienmitteilung vom 19. Februar 2016, dass das erfreuliche Ergebnis unter anderem beeinflusst wurde durch ein "hohes Kostenbewusstsein" und einen "sparsamen Umgang mit finanziellen Mitteln". Trotz "erfreulichem Ergebnis" hält der Stadtrat gemäss Medienmitteilung jedoch am geschnürten Sparpaket fest. Der Stadtrat wird zuhanden des Parlaments über die Gewinnverteilung beschliessen.
Vor diesem Hintergrund fordert die Fraktion der Grünen/Jungen Grünen den Stadtrat auf, das Personal, welches durch ihr hohes Kostenbewusstsein zum erfreulichen Rechnungsabschluss beigetragen hat, bei der Gewinnverteilung entsprechend zu berücksichtigen. In den vergangenen Jahren standen für die individuellen Lohnerhöhungen nie mehr als 0.5 Prozent der gesamten Lohnsumme zur Verfügung. Im Voranschlag 2017 soll der Stadtrat 1 Prozent der gesamten Lohnsumme für die individuellen Lohnerhöhungen und für die generelle Lohnerhöhung budgetieren. Zudem wird der Stadtrat aufgefordert, eine Einmalprämie an die Mitarbeitenden auszurichten.
Noëlle Bucher und Katharina Hubacher, namens der Fraktion der Grünen / Jungen Grünen
