Anfrage zu den Massnahmen im Bereich Lehrpersonen und weiteren Angestellten für den Schulbetrieb
Archiv: 25. April 2016
Anfrage (für die Juni-Session)
Massnahmen im Bereich Lehrpersonen und weiteren Angestellten für den Schulbetrieb
Gemäss Planungsbericht KP 17 soll die Unterrichtsverpflichtung der Lehrpersonen um eine Lektion erhöht werden. Gleichzeitig werden die Dienstaltersgeschenke gestrichen.
Zwar gibt es im Planungsbericht einige Vergleiche zu den Anzahl Lektionen und einen rudimentären Lohnvergleich mit anderen Kantonen. Gemäss Legislaturziele der Regierung soll der Kanton Luzern ein attraktiver Arbeitgeber mit guten Anstellungsbedingungen sein. Für eine Beurteilung der Massnahmen ist es unabdingbar, einen Vergleich mit anderen Angestellten im Kanton und schweizweit zu erhalten.
Wir bitten den Regierungsrat, folgende Fragen zu beantworten:
1. Wie hoch ist die durchschnittliche Unterrichtsverpflichtung auf den verschiedenen Schulstufen (Kindergarten, Basisstufe, Primarschule, Sek 1 und Sek2 inkl. Gymnasien, Berufsschulen und Berufsmittelschulen) in den anderen Kantonen?
2. Wie hoch ist der Lohn auf den verschiedenen Schulstufen in den anderen Kantonen?
3. Welche Dienstaltersgeschenke gibt es in den verschiedenen Schulstufen in den anderen Kantonen?
4. Welche zusätzlichen Aufgaben müssen Lehrpersonen neben der Unterrichtsverpflichtung übernehmen? Wie wirken sich diese auf die Arbeitszeit aus? Welchen Anteil haben sie an der Gesamtarbeitszeit? Welches sind die obligatorischen Aufgaben und welchen Anteil haben sie an der Gesamtarbeitszeit?
5. Wie schätzt der Regierungsrat die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons als Arbeitgeber im Bildungsbereich auf dem Arbeitsmarkt nach Umsetzung dieser Massnahmen ein?
6. Welche weiteren Personalmassnahmen (Einsparungen Organisationsentwicklung u.a. durch Reduktion Personal- und Sachaufwand) sind im Bereich der kantonalen Schulen geplant?
Monique Frey
(weitere Unterschriften folgen)
