Postulat über die Sicherheit der Bevölkerung vor der Patrouille Suisse
Archiv: 19. September 2016
Monique Frey und Mitunterzeichnende fordern den Regierungsrat auf, sich für die Sicherheit der Bevölkerung bei den zuständigen Stellen einzusetzen. Es sollen keine Übungsflüge und Formationsflüge der Patrouille Suisse über dicht besiedeltem Gebiet mehr stattfinden.
Der Absturz eines F-5-Tiger-Jets der Patrouille Suisse in den Niederlanden anlässlich eines Trainingsfluges zeigt, mit welchem Sicherheitsrisiko die Bevölkerung um den Flugplatz Emmen seit Jahren lebt.
Die Lärmimmissionen der Patrouille Suisse beeinträchtigen die Lebensqualität der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen. Übungsflüge und Hauptproben für Flugshows werden immer wieder im Luftraum über der Agglomeration Luzern durchgeführt. Dadurch ist die Bevölkerung einem grossen Sicherheitsrisiko ausgesetzt.
Auch erfahrene Piloten sind nicht vor Fehleinschätzungen oder Fehlmanipulationen gefeit. Die altgedienten Tiger-Fluggeräte sind trotz vorbildlicher Wartung vor technischen Defekten oder Materialermüdung nicht 100 Prozent geschützt.
Um die Gefährdung der Bevölkerung vor einem Flugzeugabsturz möglichst gering zu halten, sollte deshalb auf Formationsflüge, Trainingsflüge und Flugshows über dicht besiedeltem Gebiet verzichtet werden.
Wir fordern den Regierungsrat auf, sich für die Sicherheit der Bevölkerung bei den zuständigen Stellen einzusetzen. Es sollen keine Übungsflüge und Formationsflüge der Patrouille Suisse über dicht besiedeltem Gebiet mehr stattfinden.
