Motion: Plan B für die Cheerstrasse
14. Juni 2021
Roger Sonderegger namens der CVP-Fraktion, Martin Abele namens der G/JG-Fraktion, Nico van der Heiden namens der SP-Fraktion, Fabian Reinhard namens der FDP-Fraktion sowie Stefan Sägesser namens der GLP-Fraktion bitten den Stadtrat mit einer Motion, für das Quartier beim Bahnhof Littau ein neues verkehrstechnisches und städtebauliches Gesamtkonzept zu entwerfen
Die erwarteten Kosten für die Realisierung der Cheerstrasse betragen nach dem zweiten Zusatzkredit (B+A 12/2021) rund 32.5 Millionen Franken und damit mehr als das Doppelte der ursprünglichen Variante von 2009. Darin ist die Personenunterführung beim Bahnhof Littau noch nicht einmal enthalten; für sie wäre gemäss B+A 9/2017 mit weiteren rund 4.6 Millionen Franken zu rechnen. Im März 2020 hat der Grosse Stadtrat zudem bereits einem Kredit über 4.3 Millionen Franken für einen Bushof beim Bahnhof Littau zugestimmt (B+A 2/2020).
Aus Sicht der Motionäre ist es Zeit für eine Neuorientierung im Projekt Cheerstrasse. Der Nutzen für Verkehrssicherheit, öffentlichen Verkehr und Langsamverkehr vermag die immensen Kosten gemäss dem zweiten Zusatzkredit nicht zu rechtfertigen. Die Motionäre wünschen sich deshalb eine andere Lösung für die (weiterhin) bestehenden Probleme beim Bahnhof Littau: Verkehrssicherheit auf der Thorenbergstrasse und Behinderung des öffentlichen Busverkehrs beim Bahnhof Littau in der Abendspitze, Defizite beim Velo- und Fussverkehr und mangelhafte Aufenthaltsqualität.
Die Motionäre bitten deshalb den Stadtrat, für das Quartier beim Bahnhof Littau ein neues verkehrstechnisches und städtebauliches Gesamtkonzept zu entwerfen und dem Grossen Stadtrat einen Planungsbericht vorzulegen den bisher noch fehlenden «Plan B». Folgende Ziele sollen dabei im Vordergrund stehen:
