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Wenn es eng wird, fehlen Velospuren

30. Juli 2010, von Christian Hochstrasser

VELOVENTIL

Beitrag von: Christian Hochstrasser
Ortt: Steghof – Geissensteinring
Zeit: zumindest während dem Provisorium

Macht eine solche Markierung Sinn?

Immer wenn es eng und gefährlich wird, fehlen die Velospuren. Das lässt sich in der Stadt Luzern leicht überprüfen.

Mit cleverer Markierung könnte jedoch für alle Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit geschaffen werden. Ideal wäre hier z.B. eine Kernfahrbahn mit zwei Velostreifen ohne Mittellinie. Das würde das Bewusstsein erhöhen, dass die Autos an den engen Stellen auf die Velofahrer Rücksicht nehmen müssen, das funktioniert auf vielen Strassen bereits erfolgreich. Aber zumindest die Mittellinie ist hier völlig fehl am Platz und müsste weggelassen werden. Sie suggeriert, dass der Platz den Autos vorbehalten ist. Vielleicht denken Sie, was macht der wieder für ein Theater, es ist doch nur ein Bauprovisorium (Zentralbahntunnelportal). Das stimmt, aber genau bei Baustellen und Provisorien gehen die Velofahrer gerne vergessen oder es gibt nur ungefährliche Lösungen, wenn zufällig genug Platz vorhanden ist. Gefährlich wird es aber dort, wo es eng ist,… und wenn es eng wird, fehlen sichere Velospuren oder -wege. Sichere Velomarkierungen bräuchte es dort wo es eng und gefährlich ist und nicht dort, wo zufällig genügend Platz zur Verfügung stand!

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